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Düsterburg
Char-wahnfried

Geschlecht

Männlich

Wahnfried von Düsterbrocken ist ein Vampir und der zentrale Gegenspieler in der Handlung des Spiels, den es letztendlich zu besiegen gilt. Er ist ein von Machtgier besessenes Geschöpf der Dunkelheit, welches die Existenz von Grandy und Libra in der Zeit auslöschte, ihr Kind als Opfergabe für den dunklen Gott entführte und Dankwart Dengelbrack das Herzogtum Falkenburg gewaltsam entriss, welches daraufhin den Namen Düsterburg trug.

Geschichte und Persönlichkeit

Eines Nachts besuchte Wahnfried Dankwart als vermeintlich wissenschaftlicher Kollege auf Schloss Falkenburg. Dankwart durchschaute ihn jedoch als Vampir und griff ihn an. Wahnfried entführte daraufhin Doria Dengelbrack, Dankwarts Frau und lockte Dankwart somit in einen Hinterhalt in der Eisöde, an einen Hang, an dem Dankwart bei einem erneuten Kampf mit dem Vampir sein heiliges Familienamulett verlor, das er als Verteidigung gegen die Kreaturen der Nacht benötigte. Wahnfried riss so die Macht über Falkenburg an sich und benannte es um in Düsterburg.

Er funktionierte Dankwarts Gerätschaften für die Zeitmanipulation zur Erhaltung des Ewigen Lebens so um, dass sich sowohl die Zeit an einem bestimmten Ort selbst einfrieren, als auch der eigene Körper in eine andere selbstbestimmte Zeit transferieren ließ. Er hielt die Zeit in der Region Düsterburgs während einer Sonnenfinsternis an, wodurch er eine ewig andauernde Nacht herbeiführte, die es seinen dunklen Gefolgsleuten möglich machte, Falkenburg zu übernehmen. Nachdem sich in der Bevölkerung Widerstand breitmachte, beschloss Wahnfried dagegen vorzugehen und nutzte die Zeitmanipulation, um die Existenz von zentralen Schlüsselfiguren in diesem Widerstand auszulöschen: Grandy und Libra.

Dies funktionierte jedoch nur bedingt, denn Grandy und Libra tauchen zu Beginn der Spielhandlung nun aus einem Nebel in den Ostmarken wieder auf. Die Existenz von Grandy und Libra an sich ist nach Dankwart's Erklärung unvermeidbar, weil ihr Fehlen ein unvereinbarer Bruch mit dem Schicksal, bzw. dem Lauf der Dinge wäre. Dennoch hat es Wahnfried geschafft, dass sie durch deren Auslöschung in dieser Welt unbekannt und vergessen erscheinen.

Wahnfried nutzt Falkenburg nur als Mittel zum Zweck: Er will die Kontrolle über das Gebiet, weil er weiss, dass eines Tages dort der Sohn des dunklen Gottes, Malthur, wieder auftaucht. Bei einer Feier auf Schloss Düsterburg wird Malthur von ihm empfangen. Er möchte mit Hilfe von ihm die Welt erobern, wozu es aber durch Malthurs Sinneswandel zum Guten allerdings nicht kommt.

Nachdem ihm Malthur nicht zur Macht verholfen hat, verhofft er sich nun über einen direkten Pakt mit dem dunklen Gott eine Machtposition in dessem neuen Reich zu erlangen. Dafür muss er allerdings nach einer alten Prophezeiung ein Kind opfern, das unter einem dunklen Stern geboren wurde, welches dem dunklen Gott als Gefäß für das Diesseits dient. Dafür entführte er die Tochter von Grandy und Libra bevor er deren Existenz auslöschte, denn das Fehlen von Grandys und Libras Existenz bedeutet eigentlich, dass es deren Tochter nie gegeben hätte.

In Königsberg versteckt er sich daraufhin, um das Kind an jenem Tag der Prophezeiung zu opfern.

In den letzten Momenten des Spiels schlägt er mit diesem Plan jedoch fehl, Grandy und Libra erkämpfen sich ihr Kind zurück. Wahnfried stürzt auf einen Pfeiler und stirbt. Durch den Tod von Wahnfried wird jedoch Wahnfried selbst zum Gefäß für den dunklen Gott und verschmilzt mit diesem im allerletzten Kampf der Handlung, den es dann zu besiegen gilt.

Trivia

  • Ob Wahnfried sich im Showdown des Spiels aus Rachegedanken absichtlich in den Pfeiler stürzt wird nicht geklärt, ist aber durchaus möglich. Es könnte auch Zufall gewesen sein.
  • Der Name "Wahnfried" ist höchstwahrscheinlich vom "Haus Wahnfried" des Musikkomponisten Richard Wagner entnommen, Wagners ehemaliges Wohnhaus. Die Bedeutung des Namens ergibt sich demzufolge nach folgendem Satz "Hier wo mein Wähnen Frieden fand - Wahnfried - sei dieses Haus von mir benannt." Der Name spielt also auf die Besänftigung von irrtümlichen Annahmen an. In Bezug zum Spiel könnte man somit auch interpretieren, dass Wahnfried sozusagen das Ziel ist, das ausfindig gemacht/zerstört werden muss, um die irrtümlichen Annahmen (im Spiel also das Chaos, das er im Zeitenlauf bewirkt hat) zu beseitigen bzw. ihren frieden finden.