FANDOM


Kapitel 5
Kapitel 5

Kapitel 5: Der Tag ohne Namen ist das letzte und umfangreichste Kapitel in der Handlung. Es findet in der Stadt Königsberg und ihrer Umgebung statt. Nachdem Wahnfried nach Königsberg geflohen ist versuchen die Helden ihn dort zu finden. Die Helden verbringen 4 Ereignisreiche Tage in Königsberg und treffen dabei neue und alte Gesichter. Sie überreden den Baron von Königsberg zu einem Schiffsembargo, um zu verhindern, dass Wahnfried das Land verlässt. Dankwarts ehemaliger Studienkollege Von Junzt hilft den Helden eine alte Prophezeiung zu deuten, und finden heraus, dass Wahnfried ihre Tochter in einer Zeremonie für den dunklen Gott opfern möchte. Noch bevor dies geschieht bekämpfen die Helden Wahnfried und zum Schluss auch den dunklen Gott höchstpersönlich. 

Inhalt (ohne Sidequests)

Tag 1

Kurz nachdem unsere Helden im altenberger Stadtteil von Königsberg eingetroffen sind folgen sie Dankwarts Rat und suchen nach Wilhelm von Junzt Haus. Wegbeschreibungen führen sie zu ihm, doch es scheint niemand zuhause zu sein. Sie beschließen also sich vorerst zu Serafin, dem Baron von Königsberg, zu begeben; nach Schloss Schöppelbrunn. Dort werden sie zunächst von dessen Berater Grimor Schlangenzahn vertröstet. Malthur vermutet, dass Wahnfried Grimor dafür bestochen hat. Mithilfe des Vetrauens von Wachmann Drakonis gelangen die Helden in das Arbeitszimmer von Grimor und entdecken einen Brief von Wahnfried, der genau dies beweist.

Die Helden erhalten das Vertrauen des Barons und überreden ihn zu einem viertägigen Schiffsembargo in der Stadt, um Wahnfried an einer vermeintlichen Ausreise zu hindern. Im Gespräch stellt sich außerdem heraus, dass sich nahe des Armenvirtels, auf dem Berg Düsterbrocken, Wahnfrieds ehemalige Villa befindet.

Die Helden versuchen es wieder bei Junzt's Anwesen. Diesmal hören sie die Stimmen von dessen Neffen Justus und Jonas. Von ihnen erfahren die Helden, dass Junzt momentan nicht zu sprechen ist und sein Diener Darleth erst später wieder zurückkehren wird. Somit übernachten die Helden im hiesigen Gasthof.

Tag 2

Tarius war im Gegensatz zu allen anderen die ganze Nacht unterwegs, weil er nachts an einem Gesangswettstreit teilgenommen hatte und das sehr zu Libras Missgunst. Sie möchte nicht, dass sich ihr jüngerer Bruder nachts alleine rumtreibt, in einer solch gefährlichen Situation. Nach dieser kurzen, aber heftigen Auseinandersetzung zwischen Libra und Tarius begeben sich die Helden wieder zu Junzt's Haus. Dort werden sie zunächst abgewiesen, aber nachdem sie sich als Freunde Dankwarts ausgeben werden sie vom Diener Darleth hereingelassen.

Wie sich herausstellt hat der renommierte Herr Junzt noch einige andere Gäste. Sie unterhalten sich mit den Anwesenden, unter anderem dem Psychiater Dr. Robert Bloch und Fräulein Serena. Tarius scheint verliebt in Fräulein Serena zu sein. Nach einem kurzen Gespräch bietet Herr Junzt den Helden an sich nach dem Abendessen zusammen in Ruhe zu unterhalten. Doch bevor die Helden die Möglichkeit haben wird Junzt's Leiche im Speisesaal aufgefunden. Zunächst sucht Grandy nach Indizien für einen Mord, doch es lässt sich kein Mörder finden. Wenig später bittet Darleth die Helden im Vertrauen in Junzts Zimmer zu kommen. Junzt gesteht seinen Tod vorgetäuscht zu haben, um einem Mord durch Serena zuvorzukommen, die sich somit als Handlangerin Wahnfrieds entpuppt.

Die Helden stellen schockiert fest, dass Tarius noch bei Serena ist. Sie eilen zu Serenas Haus, doch finden Tarius bereits ermordet auf. Sie verfolgen Serena bis zu Wahnfrieds alter Villa auf dem Düsterbrocken. Sie stoßen auf Sol Aeinur, einen Vampirjäger der ihnen Sarabäisches Feuer mitgibt. Damit lassen sich Vampire und deren Särge effektiv zerstören. Sie finden Serena in der Villa, doch Wahnfried erscheint und bricht ihr als Strafe für ihr Versagen das Genick, woraufhin er auch wieder verschwindet.

Nach dem Durchsuchen der Villa wird klar, dass Wahnfried 3 Särge in der Stadt versteckt hat, um zu überleben. Um Wahnfried endgültig zu erledigen, beginnen die Helden mit der Suche.

Tag 3

Junzt erklärt den Helden, dass Grandy's und Libra's Tochter von Wahnfried für ein Ritual missbraucht werden soll, um über sie mit dem Dunklen Gott in Kontakt zu kommen, denn deren Tochter sollte durch Grandy's und Libra's fehlende Existenz in der Welt nicht existieren und soll daher als Wirt für den dunklen Gott dienen, der ein Gefäß "geboren unter einem dunklen Stern", wie z.B. einer Sonnenfinsternis zur Welt gekommen ist.

Vor Wahnfrieds Villa finden die Helden ein Grab, in dem sie einen der versteckten Särge finden und zerstören. Die Helden beschließen Serenas Haus näher zu untersuchen. Dort finden sie eine Zahlungsliste. Der Höhe des Betrages nach zu urteilen vermutlich für ein Haus in Königsberg. Mithilfe einer Erlaubnis des Barons finden die Helden dort heraus, dass Serena ein Haus in der Katzengasse 5 im Hafen gekauft hat. Die Helden brechen nachts in das besagte Haus ein, finden den zweiten Sarg und zerstören diesen. [Je nach Spielweise finden die Helden in dieser Nacht im Armenvirtel Klipping Julie wieder, die ihnen bis nach Königsberg gefolgt sein muss, welche sie daraufhin wieder aufnehmen.] 

Tag 4

Am morgen danach wurde die Kirche von Königsberg überfallen. Alle Novizen und Priester sind ermordet worden und die gesamte heilige Einrichtung zerstört. Auf einem Schiff im Hafen entdecken die Helden, dass dort an einer Stelle zuvor ein Sarg stand. Die Helden begeben sich wieder zum Haus von Junzt, welcher mittlerweile die Prophezeiuung ausreichend entschlüsselt hat, um feststellen wo und wann Wahnfried das Ritual durchführen möchte. Es stellt sich heraus: In der Kirche, in noch dieser Nacht.

Dort kämpfen die Helden sich an Wahnfrieds vampirischen Handlangern vorbei. Tarius erscheint wieder auferstanden als Vampir. Wahnfried beginnt benutzt Libras und Grandys Tochter zur Opferzeremonie.

[Je nachdem, wie sich Grandy gegenüber Malthur während des 5. Kapitels verhalten hat trägt sich der Kampf gegen Tarius und Wahnfrieds Handlanger folgendermaßen zu:

  • Die Helden bekämpfen alle Vampire und auch Tarius.
  • Malthur sagt Grandy, dass es noch eine Chance für Tarius gibt. Die Helden isolieren Tarius von den anderen Vampiren und schlagen ihn nur bewusstlos, ohne ihn dabei zu töten. Malthur beginnt seine eigene Lebensenergie auf Tarius zu transferieren und ihm so das Leben zurückzugeben.]

Der Kampf gegen Wahnfried beginnt, und das (je nach beschriebener Spielweise) mit oder ohne Malthur. Sollte Malthur Tarius wiederbelebt haben, greift auch Tarius in den Kampf ein und ist wieder am Leben und Malthur hat sich geopfert.

Schließlich besiegen die Helden Wahnfried, welcher in den Stumpf eines zerstörten Kreuzes stürzt und gepfählt wird. Doch auch in seinem Körper sieht der dunkle Gott ein geeignetes Gefäß. Der dunkle Gott verschmilzt mit Wahnfrieds Leichnam zu einem monströsen Wesen. Die Helden kämpfen in einem langen Kampf gegen die gewaltige Erscheinung und befördern den dunklen Gott in einer langen Schlacht schlussendlich zurück in die Hölle. Grandy und Libra kehren mit ihrem Kind und Tarius/Malthur (und Julie) wieder zurück nach Falkenburg, wo sie gefeiert und umjubelt werden von allen denen sie große Dienste erwiesen haben. Wahnfried ist nun besiegt. Alles geht endlich wieder seinen rechten Weg.

ENDE

Sidequests

  • [unvollständig]

Orte

KÖNIGSBERG

Altenberg

  • Von Junzt' Anwesen
  • Königsberger Rathaus
  • Gasthof in Altenberg
  • Königsberger Wachhaus
  • Wohnhaus (mitte unten)
  • Königsberger Akademie der Wissenschaften (KAdW)
  • Altenberger Gemischtwarenladen
  • Kirche in Altenberg
  • Serenas Haus
  • Dante's und Thorn's Haus
  • Dr. Blochs Praxis

Klipping

  • Tonka's Haus
  • Laden für Magische Geschosse
  • Hehler-Hütte
  • Schuppen
  • Waldemars Haus
  • Naggash Izzars Hütte
  • Hagolf Hammerhands Hütte
  • Bauernhof in Klipping

Hafen

Schloss Schöppelbrunn

  • Magierakademie "Halle der Drei Wege"
  • Hauptgebäude

Berg Düsterbrocken

NPCs

Gegner

  • [noch nicht eingetragen]

Trivia

  • Cinque Terre Manarola

    Stadtteil Manarola in Riomaggiore in der Provinz La Spezia (Ligurien, Italien)

    Die stilisierte Fotografie, die den Hafen von Königsberg am Anfang des Kapitels darstellt, ist vermutlich eine Fotografie des Stadtteils "Manarola " in Riomaggiore, Italien.
  • Die Ortsnamen Königsberg und Altenberg existieren wirklich, nämlich gleich mehrmals. Königsberg beispielswiese in mehreren Ländern außerhalb Deutschlands, wie Frankreich, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, aber auch Slowenien und Tschechien. Auch mehrere Berge heißen Königsberg.
  • Der Pfortendienst in der Schöppelbrunner Akademie, Notorius, heißt in seinem Event im RPG-Maker Seppel.
  • Oft Erwähnung in diesem Kapitel findet das Land/der Kontinent(?) Kostaki. Malthur erzählt dort bereits umhergestreift zu sein, der Waffenhändler am Hafen erzählt seine Ware käme von dort und die Karat, die im Hafen liegt ist die Perle der kostakischen Handelsmarine.
  • Der Titel des Kapitels kommt von der Annahme der Anhänger des dunklen Gottes, wonach der Tag nach der Nacht, in welcher der dunkle Gott in die irdische Sphäre vordringt keinen Namen mehr hat und ebenso alle Wesen "neu benannt werden müssen". Ein Okkulter Anhänger im Hafenbereich ruft das den Helden hinterher.
  • Die Band im fliegenden Fisch (Gringo, Gergor, Paule und Jonn) sind eine Anspielung auf die Band "The Beatles" und sehen diesen sehr ähnlich und spielen ihre Lieder.
  • Es finden sich zahlreiche Gastrollen von Mitwirkenden des Spiels oder Leuten aus dem damaligen Forum. Darunter Frägelschö, Göfla, Feldher, Mitaki/Kenji, Artifex...

Seiten in der Kategorie „Kapitel 5“

Es werden 2 von insgesamt 2 Seiten in dieser Kategorie angezeigt: