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Der Hexenhammer
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Der Hexenhammer ist eines der Bücher von Wilhelm von Junzt.

Das Buch klärt Grandy und Libra über das Schicksal, das ihrer Tochter droht auf, kurze Zeit bevor das fatale Ritual der im Buch erklärten Prophezeiung stattfinden soll. In diesem Buch wird eine Hexe zitiert, welche diese aufsagt.

Inhalt

»Doch ich sah es, und ich sage Euch: Ein besonderes Augenmerk sollten jene Worte finden, welche die sterbende Alazifa Hazrad in letzter Agonie hervorzustoßen vermochte. Geifer bedeckte ihre Mundwinkel, als sie seiner Gnaden entgegenschleuderte: "Verfinstern wird sich das Firmament auf immerdar, wenn aus den würgenden Tiefen der zyklopischen Abgründe vergessener Zeiten jenes Wesen geboren wird, welches dem Herrn die Gestalt geben soll. Brennt mich! Denn ich war nicht fähig, dem Ungenannten das Gefäß zu sein, welches er zu füllen begehrt! Es muss sein ein Kind von reinem Herzen, geboren unter einem bösen Stern! Eine Missgeburt im Angesicht der ewigen Zeit! Und ER wird sich erheben, denn die Zeit gebietet über den Tod! Doch es kommt eine Zeit, in welcher der Tod zu Sein aufhört und dann werden seine Diener jauchzen wie auch ich jauchze! Die Sterne werden richtig stehen! Die Sterne!" Das schreckliche Weib geiferte weiter, doch wie den Berichten zu entnehmen ist, waren ihre letzten Worte nur ungenannte Fetzen fremder Zungen, die jeglicher Beschreibung spotten. Eine geheime Sprache, die so schrecklich anzuhören war, dass seine Gnaden dem Spuke mit dem Brandscheit ein Ende setzte...«

Trivia

  • Der Hexenhammer ist in der realen Welt ein Buchwerk, das 1486 erschien und bis in 17. Jahrhundert hinein als ein Werk zur Legitimation für Hexenverfolgungen diente.